FAQ rund um den Druck
Druck-Verfahren und Fachbegriffe
Adress-Datenbanken
Spezielle Programme zur Erfassung und Verwaltung von Adressen.
Bei der Eingabe werden Plausibilitätsprüfungen hinsichtlich Straßenzuordnungen zur PLZ und PLZ-Prüfungen zum Ort vom Programm durchgeführt.
Folieneinschweißung
In den letzten Jahren immer stärker verwendetes Verpackungsverfahren für Mailings.
Ein normaler C4-Umschlag aus Papier wiegt ca. 17 g.
Eine Folieneinschweißung dagegen nur 2 g.
Pro Sendung also eine Gewichts- und Portoersparnis von rund 15 g oder die Möglichkeit, bei gleichem Porto 15 g mehr in die Aussendung zu packen.
Folien können werbemäßig gestaltet werden, sind transparent oder undurchsichtig.
Ebenfalls zu berücksichtigen ist der Umweltaspekt. Während der Papierumschlag mit hohem Energieaufwand produziert wird, ist die Energiebilanz bei der Folie nahezu ausgeglichen, da sie vollständig recycelt werden kann.
Hochleistungslaser
Laserdrucker, die im Gegensatz zu Arbeitsplatzdruckern ( rund 20 Seiten pro Minute) mit bis zu 400 Seiten pro Minute arbeiten.
Kuvertierstraße
Maschine zur maschinellen Kuvertierung von Briefen/Mailings/Werbeschreiben.
In der Regel mit mehreren "Stationen", in denen Beilagen dem adresstragenden Anschreiben zugeführt werden. Durch Einsatz von Lesesystemen in den Kuvertierstraßen können auch personalisierte Beilagen mit der Adresse abgeglichen und zugeführt werden.
Portooptimierung
Bei der Portooptimierung werden Adressen in einer bestimmten Art und Weise aufbereitet, um die Vorgaben der Deutschen Post AG zur Nutzung von Portoermäßigungen zu erfüllen.
Print-on-demand
Ideal für Druckstücke, deren endgültig benötigte Anzahl bei Erstellung der Druckvorlage noch nicht feststeht.
Nach Erfassung der Druckvorlage werden die Daten auf Speichermedien vorgehalten und die Druckstücke in beliebiger Stückzahl zu dem Zeitpunkt gedruckt (Laserdruck), an dem sie benötigt werden.
Selektives Zusammentragen
Kuvertierstraßen, deren Beilagenstationen selektiv ansteuerbar sind, gestatten "selektives Zusammentragen". Dabei wird in Abhängigkeit von einer Markierung auf dem Adressträger (in der Regel dem Anschreiben) gezielt eine oder mehrere Beilagen zugeführt oder weggelassen.
Sublimationsdruck
Beim Sublimationsdruck wird das zu übertragende Motiv auf eine Spezialfolie mit spezieller Sublimationstinte gedruckt und dann mit einer Transferpresse durch Erhitzen und Druck auf polyesterbeschichtetes Material übertragen.
Durch die Hitze geht die Tinte in dampfförmigen Zustand über und dringt in die sich ebenfalls durch die Hitze geöffneten Polymere ein. Beim Abkühlen schließen sich die Polymere und das Motiv ist übertragen.
Nach dem Übertrag auf das zu bedruckende Material spürt man beim Sublimationsdruck keinen Farbauftrag, da die Tinte vollständig in das Material eindampft (Sublimation).
Vorteile beim Sublimationsdruck:
Viele unterschiedliche Materialien lassen sich in bestechender Fotoqualität bedrucken.
Die entstehenden Kosten sind sehr gering im Vergleich zu anderen Transferdrucken.
Umzugsdatei
Bei der Deutschen Post AG werden Adress-Datenbanken mit Umzugsmeldungen und Nachsendeaufträgen von Personen verwaltet. Zur Vermeidung einer hohen Rücklaufquote "unzustellbar" bei Mailings werden eigene Adress-Bestände mit diesen Daten abgeglichen.
Unterschriftendruck
Aufbringen einer nicht verwischbaren Unterschrift auf Briefen mittels Druck- oder Lasertechnik, farbig (i.d.R. Tintenfarbe königsblau) oder schwarz. Verwischbare Unterschriften erhöhen den Aufmerksamkeitswert eines Briefes und können mit spezieller Technik hergestellt werden.
